Sie sind nicht angemeldet.

1

Mittwoch, 1. Juli 2009, 07:05

Weinprinzessin von Steigra

Michaela ist die neue Weinprinzessin von Steigra
Sommerweinfest in Steiga mit vielen Höhepunkten


Ex-Weinprinzessin Christin Stephan (li.) und die amtierende Steigraer Weinprinzessin Michaela Scholz.
Foto: R. Penske

Steigra (rp). Auch wenn die musikalische Weinverkostung, bei der die Jung-Weine des Jahrgangs 2008 probiert werden, und der Sommernachtstanz im Festzelt bei ausgelassener Stimmung am Freitag, die Höhepunkt waren - so richtig Stimmung kommt beim Steigraer Weinfest immer am Samstag auf. Vor allem, wenn aller zwei Jahre eine neue Weinprinzessin gewählt wird. In diesem Jahr war zur Amtseinführung der neuen Steigraer Weinprinzessin wieder der Weinadel aus der Region anwesend. Neben der Gebietsweinkönigin von Saale-Unstrut, Kerstin Fliege, waren weitere sechs Weinprinzessinnen zu Gast. Am Samstag wurde eine Nachfolgerin für Weinprinzessin Christin Stephan, die die vergangenen zwei Jahre dieses Amt innehatte, gesucht. Sie schied mit Wehmut aus dem Amt und machte den Weg frei für Michaela I. Die 17-jährige Gymnasiastin Michaela Scholz stammt aus einer echten Winzerfamilie. Ihre Eltern bewirtschaften einen Weinberg in Steigra. Ihre Mutti war übrigens 1978 die 2. Weinkönigin von Steigra, Ines I. 1977 wurden erstmals Majestäten gewählt, damals durften sie sich noch als Weinkönigin bezeichnen. Christin Stephan hatte für ihre Nachfolgerin noch einige Tipps parat. „In ihr muss brennen, was in anderen entzündet werden soll“, meinte sie schon fast philosophisch. In ihrer Amtszeit bleiben die Fahrten Nach Prag und Franken sowie die Steigraer Weinverkostungen haften. Von ihrer Arbeit war auch Werner Trautmann, Vorsitzender des Steigraer Winzervereins, begeistert. Dicht umlagert war am Samstag die Rennstrecke der Weinbergschnecken, einem weiteren Highlight des Sommerweinfestes in Steigra. Dabei kam es zu einem denkwürdigen Duell zwischen Landtag und Bundestag. Am Ende siegte die Weinbergschnecke der Landtagsabgeordneten Nicole Rotzsch vor der „Rennschnecke“, die Bundestagsabgeordnete Uda Heller ins Rennen schickte. „Wir sind in Magdeburg doch nicht so langsam, wie oft nachgesagt“, meinte sie süffisant. Die Idee des Weinbergschnecken-Rennens, bei dem die Tiere mitsamt ihres Hauses um die Wette „rennen“, hat Rainer Hübbe, Vorstandsmitglied des Steigraer Winzervereins, vor Jahren aus Frankreich mitgebracht.

http://www.wochenspiegel-web.de/scms_sho…=20&entry=13254

Mittelstands Anzeiger


Lesezeichen:

WebPack 3.0 von Host Europe