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BerndDasBrot

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Samstag, 5. Dezember 2009, 18:31

Unternehmen investiert am Standort Schkopau rund sechs Millionen Euro

Familienbetrieb stellt Folien für Puddingbecher her

Wirtschaft: Unternehmen investiert am Standort Schkopau rund sechs Millionen Euro

VON GERT GLOWINSKI, 04.12.09, 18:50h, aktualisiert 04.12.09, 21:10h

SCHKOPAU/MZ. In Schkopau ist am Freitag ein neues Werk eröffnet worden, in dem Folien unter anderem für Quark- oder Puddingbecher und Koststoffverpackungen produziert werden. Die Fernholz GmbH & Co. KG investiert im Value-Park von Dow Chemical rund sechs Millionen Euro. Zunächst werden zehn Mitarbeiter in dem neuen Betrieb beschäftigt. Die neue Produktionsanlage war innerhalb von nur 15 Monaten errichtet worden.

Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) dankte dem Familienbetrieb, der auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten den Mut gehabt habe, zu investieren. Haseloff zeigte sich zuversichtlich, dass die Firma den neuen Standort in Schkopau weiter ausbauen wird. An der offiziellen Inbetriebnahme nahmen am Freitag neben dem Minister und den Geschäftsführern Uwe und Frank Fernholz auch der Vorsitzende der Geschäftsführung der Dow Olefinverbund GmbH, Rudolf Lamm und Saalekreis-Landrat Frank Bannert (CDU) teil.

Das neue Werk verfügt über eine Produktions- und Lagerfläche von 3 000 Quadratmetern sowie einen kleineren Verwaltungs- und Sozialtrakt. "Durch die modulare Bauweise des Werkes ist jederzeit eine kurzfristige Erweiterung der Kapazitäten möglich", so Geschäftsführer Uwe Fernholz. Geplant ist derzeit, rund 10 000 Tonnen jährlich zu verarbeiten, später sei eine Verdoppelung sowohl der Kapazität als auch der Mitarbeiterzahl denkbar.

In der neuen Anlage werden zukünftig vom Chemieriesen Dow am Standort produzierte Kunststoffe wie Polypropylen und PET zu Verpackungsfolien weiter verarbeitet. "Wir finden im Value-Park in Schkopau ideale Rahmenbedingungen vor", sagte Geschäftsführer Uwe Fernholz.

Dow-Chef Lamm sprach am Freitag von einem "verfrühten Weihnachtsgeschenk", das wichtig für den gesamten Standort sei.

Nach Unternehmensangaben sei die Anlage in Schkopau das derzeit modernste Werk für so genannte FFS-Folien in Europa. Dabei werden die Produktionsschritte Formen, Füllen und Schweißen - FFS - auf einem Verpackungsautomaten durchgeführt. Dadurch können die Folien können auf einer Rolle gewickelt hergestellt werden. Eingesetzt werden sie vor allem in der Lebensmittelindustrie, beispielsweise in Molkereien für Quark- oder Dessertbecher. "Da die Fertigungstoleranzen wesentlich reduziert wurden, ist es möglich, gemeinsam mit unseren Kunden neue Einsparpotentiale zu erreichen", so Uwe Fernholz.

http://www.mz-web.de/artikel?id=1259760380064

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