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Mittwoch, 16. September 2009, 23:41

Merseburg muss wieder Bierstadt werden

Galerist Holger Leidel will die alte Tradition des Bierbrauens wiederbeleben


Die Ansicht zeigt das alte Bürgerliche Brauhaus in Merseburg im Jahr 1905. Es hatte einst seinen Standort in der Weißenfelser Straße, dort, wo dann 1926 der Schlachthof gebaut wurde. (FOTO: PRIVAT)

Holger Leidel ist sich ganz sicher. "Merseburg muss wieder Bierstadt werden".

Holger Leidel ist Galerist vom Kunsthaus "Tiefer Keller" in Merseburg. Auf Grund historischer Unterlagen recherchierte er, dass es in Merseburg einmal 400 Brauberechtigte gegeben hat.

Wer Auskunft in Sachen Bier geben oder helfen kann soll sich im Kunsthaus "Tiefer Keller", Tel.: 03461 / 28 90 40, melden.

Den kompletten Artikel findet man hier:
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServ…geId=0&listid=0

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Sonntag, 28. Februar 2010, 10:32

Hier der ganze Text:

Sieger-Bier hat zwölf Prozent Stammwürze
Projekt: 150 Gäste beteiligten sich an Verkostung

VON HANS-ERDMANN GRINGER, 18.11.09, 18:43h, aktualisiert 18.11.09, 20:37h

MERSEBURG/MZ. Die Würfel sind gefallen, die Entscheidung zum künftigen Merseburger Bier ist eindeutig: Unter den drei Sorten, die die Landsberger Brauerei zu Wochenbeginn den Merseburgern zur Verkostung offerierte, gibt es einen eindeutigen Favoriten: Das vollmundige Bier mit zwölf Prozent Stammwürze, auf dem Stimmzettel die Nummer drei, wurde von 61,3 Prozent der Bierfans als jener Gerstensaft erkoren, der in Zukunft als Merseburger Bier in Landsberg gebraut werden soll.

Dies teilte Galeriechef Holger Leidel vom Kunsthaus "Tiefer Keller" mit, bei dem die Verkostung mit großer Resonanz durchgeführt worden war. Das leckere Schwarzbier, auf dem Zettel die Nummer zwei, wurde von 19,7 Prozent der Bierfreunde gewählt. 19 Prozent erhielt das mit weichem Wasser gebraute Pilsner, das auf dem Zettel als erstes mit zur Abstimmung stand. Insgesamt hatten sich 150 Merseburger an der Aktion beteiligt, die von Leidel in Kooperation mit der Brauerei Landsberg initiiert worden war, und sich die drei Probe-Sorten munden lassen.

"Die Entscheidung ist nicht nur demokratisch, sondern auch von Sachkenntnis getragen", sagte Leidel. Das Siegerbier sei auch seinem Geschmack nach zu Recht
auf Platz eins. Als Siegeretikett gewann ebenfalls souverän vorn liegend mit 56 Prozent Zustimmung jenes, auf dem die Silhouette Merseburgs abgebildet war (auf
dem Stimmzettel die Nummer D), gefolgt von C (der stolpernde Mann) mit 27 Prozent. Nummer A (Riesenminuskel) fanden 14 Prozent der Votierer Spitze, abgeschlagen hinten landete B (weißer Hintergrund) mit nur drei Prozent Zustimmung.

Nun wird nach entsprechender Vorbereitungszeit die Brauerei Landsberg mit dem Brauen des "Kellerbräu" beginnen, bei dem 50 ausgewählte Merseburger dabei sein
können. Sie werden entsprechend von der Brauerei benachrichtigt. Die Fahrt mit dem Bus hin und zurück spendiert die Brauerei. Ab Januar soll das Merseburger
Premium-Bier (8 000 Flaschen zum Start) im ausgewählten Getränkehandel erhältlich sein.

Bei Selgros Teutschenthal ist es schon im Angebot. Hier auf dem Bild Herr Glatzel (Marketing) Brauerei Landsberg. (www.landsberger.de)

Mittelstands Anzeiger


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