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Donnerstag, 9. Juli 2009, 17:37

Die Buna Brunnen in Halle

Der Kleine Bunabrunnen

Standort: Halle, Merseburger Straße
errichtet: 1964
zum Brunnen: 9 Kupferwürfel, aus denen Wasser quillt
Becken: 3 m x 3 m, mit ca. 10 m³ Wasser
Technik: 4 Scheinwerfer, Unterwasserpumpe mit 26 m³/h



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Großer Bunabrunnen

Standort: Merseburger Straße
errichtet: 1964
zum Brunnen: Wahrzeichen der Chemie aus Edelstahl, Das Becken hat 26 m Durchmesser.
Künstler: Prof. Fritz Kühn, Firma Flach & Kallenbach, Berlin
Technik: 6 große Wasserberge, 12 Scheinwerfer, Monoblockpumpe mit 120 m³/h

Der deutsche Fotograf, Bildhauer und Kunstschmied Fritz Kühn wurde am 29. April 1910 in Berlin geboren. Sein Vater Arthur Kühn übte ebenfalls das Schmiedehandwerk aus. Nach dem Besuch der Schule bis zum Jahr 1924, wurde Kühn als Bauschlosser und Kunstschmied ausgebildet. In dieser Zeit entdeckte er seine Leidenschaft für die Fotografie. 1926 wagte sein Vater den Schritt in die Selbständigkeit und eröffnete eine eigene Schmiede. Fritz Kühn machte 1937 die Meisterprüfung zum Kunstschmied. Kurz darauf eröffnete er ebenfalls eine eigene Werkstatt. Im Jahr 1942 wurde sein Sohn Achim Kühn geboren.

Fritz Kühn stellte in seinen fotografischen Werken wiederholt seine Verbundenheit zum Werkstoff Eisen zum Ausdruck. Anerkennung erfuhr sein gesamtes Schaffen auch international. Die Teilnahme an zwei Weltausstellungen (1958 in Brüssel und 1966 in Montreal) mit verschiedenen Werken unterstreicht seine weltweite Bedeutung für die Kunst. Das Kühn 1969 eine Gedenkausstellung in den Museen des Louvre gewidmet wurde, ist ein weiteres Indiz für die herausragende Bedeutung seiner Leistung. Dies wurde auch von Seiten der DEFA gewürdigt, welche 1954 den Film „Lebendiges Eisen“ mit Fritz Kühn über dessen Werk drehte. Im selben Jahr wurde dem Künstler der hochdotierte Nationalpreis der DDR verliehen.

Das DDR-Ministerium für Kultur ernannte Fritz Kühn im Jahre 1964 zum Professor. Er verstarb am 31.07.1967 in Berlin. Nach seinem Tod wurde seine Atelierwerkstatt durch seinen Sohn Achim weitergeführt. Zu seinen bedeutendsten Werken zählt u. a. das "A-Portal" der Berliner Stadtbibliothek.

Geschichte: Bestandteil des Wohnungsbaus der 50er und 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts war eine großzügige Freiflächengestaltung, zu der zahlreiche Brunnen zum Zweck der Wohnumfeldverbesserung gehörten.



Quelle:
http://www.halle.de/index.asp?MenuID=2844

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Die Bunabrunnen wurden die letzte Zeit wiederholt mit Substanzen von Mitbürgern verunreinigt. Nach Angaben der Stadtverwaltung geschah das die letzten Wochen mehrmals. Immer wieder mussten die Mitarbeiter des Grünflächenamtes deshalb die Brunnenanlage reinigen. Der Aufwand, die Düsen und Armaturen zu reinigen und das Wasser zu wechseln, sei mittlerweile zu groß geworden, was die Stadt finanziell und zeitlich nicht mehr abdecken kann.

Die Bunabrunnen werden bis auf unbestimmte Zeit stillgelegt. (lt. Grünflächenamt Halle)

http://www.halleforum.de/go/21848

Mittelstands Anzeiger


Barbara

unregistriert

2

Donnerstag, 9. Juli 2009, 18:02

Muß denn wirklich alles mutwillig kaput gemacht oder beschmiert werden?
Ich persönlich wäre viel zu faul um etwas zu zerstören. Warum auch? Ich weiß mit meiner Freizeit etwas besseres anzufangen.
Ich denke aber Vandalen gibt es in jedem Ort.

3

Donnerstag, 9. Juli 2009, 18:14

Zitat

wäre viel zu faul


Der war gut :D

Mittelstands Anzeiger


4

Mittwoch, 26. August 2009, 19:47

...übrigens die Brunnen wurden doch nicht still gelegt. Sie sprudeln schon die ganzen letzten Wochen.

Mittelstands Anzeiger


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