
| Städtebauliche Erhaltung | ||||
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| Alte und neue Steine im Mix aufgemauert | ||||
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| Friedhofsmauerteile werden von Uichteritzer Firma saniert | ||||
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VON Gerhard Grulke, 26.07.04, 18:21h, aktualisiert 21:15h
Auf insgesamt 411 Metern Länge werden die Teile der Friedhofsmauer entlang der Lindenstraße und auf der Seite des Eingangsbereiches in Richtung Bahnübergang saniert. Im Vorfeld haben die Bauleute auf dieser Länge ein Betonfundament zur Stabilisierung der Mauer gegossen. "Damit sie nicht wegrutscht", begründet Frank Vogel, der Polier auf der Baustelle. Maurer Maik Manschatz fügt noch an, dass die alten Steine mit Drahtbürste oder Kärcher gesäubert werden und dann im Mix mit neuen Steinen mit einem Spezialmörtel hochgemauert werden. "Ziegel werden keine mehr verwandt, es wird bis auf drei Meter Höhe voll mit Sandstein gemauert. Wenn das Wetter mitspielt", fügt Manschatz noch an, "möchten wir im Dezember mit den Arbeiten hier fertig werden." Die Sanierung der Friedhofsmauer erfolgt an den Stellen, wo sich ihr Zustand mehr und mehr verschlechtert hatte und das Gemäuer zu einem Sicherheitsrisiko zu werden drohte. "Wir hatten vor Jahren schon den Gedanken, sie über ABM zu sanieren. Jedoch war damals die Finanzierung nicht auf die Reihe zu bekommen. Das ist nun dank der 80-prozentigen Förderung von Bund und Land über das Programm für Maßnahmen des Denkmalschutzes zur Sicherung und Erhaltung historischer Stadtkerne möglich geworden", so Bürgermeisterin Maria Loos (CDU), zu diesem Vorhaben, das im Stadtrat beschlossen worden war. Die Mittel aus diesem Fördertopf, ergänzt sie noch, dürfen nicht für Reparaturen an Straßen verwendet werden, was der Fördermittelgeber festgelegt habe. Loos: "Es sind auch noch Mittel für private Sanierung von Häusern im Stadtkern verfügbar, die bei entsprechender Antragstellung und Bewilligung, in Anspruch genommen werden könnten." |
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| Nach Sandsteinmauer kommen Klinker dran | ||
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| Goethestadt hat nicht abgerufene Fördermittel bekommen | ||
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VON Gerhard Grulke, 04.11.04, 16:58h
Da die entsprechende Eigenmittel in den Haushalt eingestellt werden konnten, ist es nun möglich, die Sandsteinmauer in ihrer gesamten Länge von 450 Metern sanieren zu können. In einem zweiten Bauabschnitt sollen auch die aus Klinkern bestehenden übrigen Mauerteile saniert werden. Bei der Mauer aus gelben Klinkern geht es nicht so sehr um deren Aussehen, sondern um die Gründung. Das Fundament und damit die Standsicherheit sind hier das eigentliche Problem. Hinzu kommt, dass die starken Wurzeln der alten Bäume im Boden das ihrige zum Thema Standsicherheit getan haben. "Doch darüber muss der Stadtrat in seiner Dezember-Sitzung befinden", gibt Bürgermeisterin Maria Loos (CDU) einen Ausblick. Wie die Sanierungsarbeiten zu geschehen haben, auch das müsse ebenfalls im Rat noch diskutiert werden. Hierbei aber könne man sich auf das Querfurter Planungsbüro verlassen, in dessen bewährten Händen sowohl Planung und Bauüberwachung der Arbeiten an der bisher sanierten Sandsteinmauer gelegen habe, so Loos. Zu beraten sei im Stadtrat auch, wie mit der Trauerhalle auf dem Friedhof zu verfahren ist. Die ist mittlerweile 30 Jahre alt und weist bereits erhebliche Mängel im Fundamentbereich auf, die letztlich zur Rissbildung im Mauerbereich geführt haben. "Auch die Türen lassen sich nicht mehr richtig schließen - bevor hier noch schlimmere Mängel auftreten, muss an der Trauerhalle dringend etwas getan werden", sagt die Bürgermeisterin. Ebenso lässt auch die sanitäre Einrichtung nach 30 Jahren sehr zu wünschen übrig und muss verändert und den neuen, gültigen Standards angepasst werden. Auch hier soll letztlich eine Förderung über das Denkmalschutzprogramm greifen.
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