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Mittwoch, 21. Juli 2004, 12:24

Friedhofsmauer in Bad Lauchstädt wird saniert

Wie einige schon mitbekommen haben wird die Friedhofsmauer saniert.
Die Anplanzungen die vorher im Zuge der Sanierung der Lindenstrasse angeplanzt wurden, wurden wieder entfernt und woanderst zwischengelagert.

Das scheinbare Durcheinander hatt folgenden Grund:

Die Mittel zur Sanierung der Friedhofsmauer kommer aus dem Topf "Städtebaulicher Denkmalschutz".
Dieser wurden von den Lauchstädtern wenig genutzt und damit das Geld nicht verfällt, wurde jetzt die Sanierung der Friedhofsmauer in Auftrag gegeben.

Nach Abschluss der Arbeiten werden die Anpflanzungen wieder hergestellt. Frau Loos versicherte auf der letzten Öffentlichen Stadtratssitzung das die Mehrkosten NICHT auf den Eigenanteil der Bewohner der Lindenstrasse umgelegt werden.



MfG
Andreas Fiedler

Mittelstands Anzeiger


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Dienstag, 27. Juli 2004, 20:42

Städtebauliche Erhaltung  

 
Alte und neue Steine im Mix aufgemauert
Friedhofsmauerteile werden von Uichteritzer Firma saniert



 

 

 


Nicht immer lösen sich die Sandsteine problemlos aus dem Verbund der Bad Lauchstädter Friedhofsmauer. Maurer Steffen Höffter muss mit dem Brecheisen mitunter eine gehörige Portion Muskelkraft einsetzen. Wie aus dem Rathaus zu erfahren war, beträgt der geplante Auftragswert für die Mauersanierung im Stadtkernbereich 134 000 Euro. (MZ-Foto: Peter Wölk)

 
Bad Lauchstädt/MZ.  Kraftvoll setzt Steffen Höffter das Brecheisen ein, holt Stein um Stein aus der Mauer. Die Sandsteine werden sorgsam beiseite gepackt, schließlich sollen sie wieder verwendet werden. Den oberen Teil das Mauer um den städtischen Friedhof in Bad Lauchstädt, der aus Ziegelsteinen bestand, haben die Männer des Straßen- und Tiefbauunternehmens von Bernd Freiberg aus Uichteritz in der vergangenen Woche abgebrochen, nun ist der Rückbau des Sandgesteins an der Reihe.

Auf insgesamt 411 Metern Länge werden die Teile der Friedhofsmauer entlang der Lindenstraße und auf der Seite des Eingangsbereiches in Richtung Bahnübergang saniert. Im Vorfeld haben die Bauleute auf dieser Länge ein Betonfundament zur Stabilisierung der Mauer gegossen. "Damit sie nicht wegrutscht", begründet Frank Vogel, der Polier auf der Baustelle. Maurer Maik Manschatz fügt noch an, dass die alten Steine mit Drahtbürste oder Kärcher gesäubert werden und dann im Mix mit neuen Steinen mit einem Spezialmörtel hochgemauert werden.

"Ziegel werden keine mehr verwandt, es wird bis auf drei Meter Höhe voll mit Sandstein gemauert. Wenn das Wetter mitspielt", fügt Manschatz noch an, "möchten wir im Dezember mit den Arbeiten hier fertig werden."

Die Sanierung der Friedhofsmauer erfolgt an den Stellen, wo sich ihr Zustand mehr und mehr verschlechtert hatte und das Gemäuer zu einem Sicherheitsrisiko zu werden drohte. "Wir hatten vor Jahren schon den Gedanken, sie über ABM zu sanieren. Jedoch war damals die Finanzierung nicht auf die Reihe zu bekommen.

Das ist nun dank der 80-prozentigen Förderung von Bund und Land über das Programm für Maßnahmen des Denkmalschutzes zur Sicherung und Erhaltung historischer Stadtkerne möglich geworden", so Bürgermeisterin Maria Loos (CDU), zu diesem Vorhaben, das im Stadtrat beschlossen worden war. Die Mittel aus diesem Fördertopf, ergänzt sie noch, dürfen nicht für Reparaturen an Straßen verwendet werden, was der Fördermittelgeber festgelegt habe.

Loos: "Es sind auch noch Mittel für private Sanierung von Häusern im Stadtkern verfügbar, die bei entsprechender Antragstellung und Bewilligung, in Anspruch genommen werden könnten."

 

Mittelstands Anzeiger


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Montag, 8. November 2004, 14:30

Nach Sandsteinmauer kommen Klinker dran
Goethestadt hat nicht abgerufene Fördermittel bekommen



 


An der Trauerhalle auf dem Bad Lauchstädter Friedhof hat der Zahn der Zeit beträchtlich genagt. Hier muss etwas getan werden. (MZ-Foto: Peter Wölk)
Bad Lauchstädt/MZ.   Der sanierte Teil der Sandsteinmauer am Friedhof von Bad Lauchstädt sticht ins Auge. Nun hat die Stadt noch einmal 100 000 Euro an nicht abgerufenen Fördermitteln aus dem Denkmalschutztopf des Landes bewilligt bekommen.

Da die entsprechende Eigenmittel in den Haushalt eingestellt werden konnten, ist es nun möglich, die Sandsteinmauer in ihrer gesamten Länge von 450 Metern sanieren zu können. In einem zweiten Bauabschnitt sollen auch die aus Klinkern bestehenden übrigen Mauerteile saniert werden. Bei der Mauer aus gelben Klinkern geht es nicht so sehr um deren Aussehen, sondern um die Gründung. Das Fundament und damit die Standsicherheit sind hier das eigentliche Problem.

Hinzu kommt, dass die starken Wurzeln der alten Bäume im Boden das ihrige zum Thema Standsicherheit getan haben. "Doch darüber muss der Stadtrat in seiner Dezember-Sitzung befinden", gibt Bürgermeisterin Maria Loos (CDU) einen Ausblick. Wie die Sanierungsarbeiten zu geschehen haben, auch das müsse ebenfalls im Rat noch diskutiert werden. Hierbei aber könne man sich auf das Querfurter Planungsbüro verlassen, in dessen bewährten Händen sowohl Planung und Bauüberwachung der Arbeiten an der bisher sanierten Sandsteinmauer gelegen habe, so Loos. Zu beraten sei im Stadtrat auch, wie mit der Trauerhalle auf dem Friedhof zu verfahren ist. Die ist mittlerweile 30 Jahre alt und weist bereits erhebliche Mängel im Fundamentbereich auf, die letztlich zur Rissbildung im Mauerbereich geführt haben. "Auch die Türen lassen sich nicht mehr richtig schließen - bevor hier noch schlimmere Mängel auftreten, muss an der Trauerhalle dringend etwas getan werden", sagt die Bürgermeisterin.

Ebenso lässt auch die sanitäre Einrichtung nach 30 Jahren sehr zu wünschen übrig und muss verändert und den neuen, gültigen Standards angepasst werden. Auch hier soll letztlich eine Förderung über das Denkmalschutzprogramm greifen.

Verlagshaus

 

 

Mittelstands Anzeiger


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Freitag, 2. Dezember 2005, 18:52

Die Sanierung der Mauer ist immer noch in Arbeit. Hier einige aktuelle Bilder.





Mittelstands Anzeiger


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