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Donnerstag, 2. Oktober 2003, 18:56

Bundespräsident Rau in Bad Lauchstädt

Heute zum Donnerstag Abend wurde wieder mal der Freibadparkplatz abgesperrt.



Die Gerüchteküche sagt das Hans Dietrich Genscher am Sonnabend mit dem Hubschrauber hier landet.

Mittelstands Anzeiger


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Samstag, 4. Oktober 2003, 15:08

Ich hatte ein gutes Timing, gerade als ich zurückkahm, landete der Hubschrauber.







Herr Rau war schneller als der Verschlußmechanissmus meiner Kamera. :gr Deshalb habe ich ihn leider nicht so richtig erwischt.

Mittelstands Anzeiger


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Sonntag, 5. Oktober 2003, 21:09

Weitere Bilder

Weitere Bilder, wurden mir gerade zugesandt.
Vielen Dank an Sirima.

Die Aufführung hieß "Amadeus" und es war das Thalia-Theater aus Halle...



















AF

Mittelstands Anzeiger


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Montag, 6. Oktober 2003, 05:22

Aus der MZ

Bundespräsident in Bad Lauchstädt


Bundespräsident Johannes Rau und seine Frau Christina schrieben sich ins Gästebuch des Goethe-Theaters ein. Das Staatsoberhaupt besuchte, begleitet von Ministerpräsident Böhmer (3. von links) und weiteren Politikern, das Stück "Amadeus". Der Direktor der Kuranlagen, Bernd Heimühle (links), hatte Rau vor einem Jahr nach Bad Lauchstädt eingeladen.


So viel Prominenz auf einmal hat Bad Lauchstädt noch nicht gesehen: Bundespräsident Johannes Rau und seine Frau Christina haben am Sonnabend das Schauspiel "Amadeus" im Goethe-Theater besucht. Begleitet wurde das Staatsoberhaupt von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer und Kultusminister Jan-Hendrik Olbertz, den ehemaligen Bundesministern Hans-Dietrich Genscher und Gerhart Baum sowie dem langjährigen Bundespolitiker Burkhard Hirsch. "Das ist ein ganz besonderer Tag für Bad Lauchstädt", freute sich Bürgermeisterin Maria Loos.
Auch Bernd Heimühle, Direktor der Historischen Kuranlagen und des Goethe-Theaters, strahlte. Er hatte Rau vor einem Jahr bei der Verleihung des Bundes-Verdienstordens nach Bad Lauchstädt eingeladen. "Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals einen so hochkarätigen Gast hatten", sagte Heimühle.

Nachdem die prominenten Besucher unter dem Beifall des Theater-Publikums in der Loge Platz genommen hatten, begrüßte Heimühle das Staatsoberhaupt und seine Frau noch einmal ganz herzlich. Unter den Begleitern Raus hob er den Ministerpräsidenten als "einen großen Verehrer unseres Theaters" sowie Genscher und Hirsch hervor, die sich "sehr um dieses Kleinod verdient gemacht" hätten.

Nach der Vorstellung besichtigte Rau die historische Bühnentechnik und die Kuranlagen, bevor es noch ein kurzes Gespräch in den Lauchstedter Gaststuben gab. Der Bundespräsident, der seinen Eindruck im Gästebuch des Theaters mit den Worten: "Ein faszinierendes Haus an historischem Ort" zusammen fasste, sei auch sehr interessiert an der jüngst gegründeten Gesellschaft der historischen Theater Europas, so Heimühle, der Präsident dieser Gesellschaft ist. "Er hat zugesagt, dass er sich dort mit einbringen will." Am Abend besuchte Rau noch das Behinderten-Wohnheim der Lebenshilfe in Leuna.

Quelle:MZ


AF

Mittelstands Anzeiger


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Sonntag, 12. Oktober 2003, 20:27

Bundespräsident besucht Bad Lauchstädt

Bad Lauchstädt/MZ. Wenn Bernd Heimühle heute den Bundespräsidenten in Bad Lauchstädt begrüßt, wird er ihm zumindest in seinem ureigenen Metier auf Augenhöhe begegnen können. Denn während Johannes Rau mit seinem "Bündnis für Theater" gegen das deutsche Bühnensterben kämpft, ist der Direktor der Historischen Kuranlagen nun seinerseits zum Präsidenten gewählt worden. Er steht der "Perspectiv" genannten Gesellschaft der historischen Theater Europas vor, die sich im Anschluss an eine Tagung zum 200-jährigen Jubiläum des Goethe-Theaters im vergangenen Jahr formiert hat und auf einer nächsten Zusammenkunft vom 24. bis zum 27. Oktober in der italienischen Stadt Vicenza offiziell vorgestellt werden soll.
Dass die EU-Kommissarin für Bildung und Kultur, Viviane Reding, die Schirmherrschaft über das neuerliche Treffen übernommen hat, stimmt Heimühle ebenso zuversichtlich wie die Ehrenpräsidentschaft des ehemaligen deutschen Außenministers Hans-Dietrich Genscher. Mindestens ebenso wichtig aber wäre für die Arbeit die Bewilligung von Landes-Fördermitteln in Höhe von 20000 Euro, mit denen die Erstausstattung der künftigen Geschäftsstelle im Parterre des Lauchstädter Parkhauses finanziert werden soll. Von hier aus will Heimühle künftig die Zusammenarbeit der historischen Bühnen aus dem 16. bis 19. Jahrhundert koordinieren, die u. a. zu einer theatralischen Themenstraße durch ganz Europa führen soll.

Dass "Perspectiv" also die Vergangenheit für die Zukunft nutzbar machen will, zeigen auch die weiteren Vorhaben: Neben dem Experten-Austausch zu denkmalpflegerischen Fragen sind regelmäßige Konferenzen und die Erstellung eines gemeinsamen Katalogs geplant. Ein kollektiver Auftritt im Internet und natürlich die Förderung von gemeinsamen Inszenierungen stehen ebenso auf dem Programm wie eine Charta zur Nutzung der sensiblen Schatzkammern.

Dass sich für die Konferenz im berühmten, 1580 errichteten Teatro Olimpico bereits rund 80 Teilnehmer von 40 historischen Theatern aus zehn Nationen angemeldet haben, spricht für das wachsende Interesse an der Lauchstädter Initiative. Allerdings kann Heimühle auch in unmittelbarer Nachbarschaft noch potenzielle Mitglieder aufzählen: Die kleinen Theater in Ballenstedt und Bernburg würden die Aufnahmekriterien mühelos erfüllen, auch Privatpersonen sind zur Mitarbeit in der europäischen Vereinigung eingeladen. Und vielleicht gewinnt er mit Johannes Rau ja heute einen weiteren prominenten Unterstützer - vorausgesetzt, der Bundespräsident findet neben dem Besuch von Peter Shaffers "Amadeus" auch noch die Zeit, das Goethe-Theater samt seiner einzigartigen Technik zu besichtigen.

Quelle: MZ


AF

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