Die heutige Stadt
Braunsbedra ist zusammengewachsen aus den Ortsteilen Bedra, Braunsdorf, Schortau
und Neumark. In jedem dieser Dörfer gab es eine eigene Kirchengemeinde. Große
Veränderungen an der Struktur des Ortes traten seit den 50iger Jahren des 20.
Jahrhunderts mit der Abbaggerung vieler umliegender Dörfer ein. Ein Großteil der
heimatlos Gewordenen wurde in der sogenannten Parksiedlung zwischen dem alten
Bedra, Braunsdorf und Neumark angesiedelt. Die Bevölkerung wuchs sprunghaft an
(auf teilweise über 9000).
Dem
Zusammenwachsen der Ortsteile zur Stadt Braunsbedra haben die Kirchengemeinden
Rechnung getragen durch die Bildung einer einzigen Kirchengemeinde, die nun auch
Großkayna umfasst. Von den mittlerweile noch 7800 Einwohnern Braunsbedras
gehören heute ca. 850 der Evangelischen Kirchen an.
Unser
Gebäudebestand trägt freilich noch deutlich die Züge der alten kirchlichen
Struktur:
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in Bedra
gibt es die kleine gotische Gnadenkirche (die für so manche
größere Veranstaltung der Gesamtkirchengemeinde oft zu eng wird) und ein
Gemeindehaus mit Pfarrwohnung, Gemeindebüro und Gemeinderäumen |
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in
Braunsdorf steht die Erlöserkirche, die - nachdem sie schon fast
als hoffnungsloser Fall galt - vor allem durch den Einsatz des
Freundeskreises Erlöserkirche e.V. heute wieder ein echtes
Schmuckstück ist. Seit dem Jahr 2001 lässt sich hier die
wiedererstandene Ladegastorgel hören. Das historische Pfarrhaus
in Braunsdorf (in welchem der Alte Fritz vor der Schlacht zu Roßbach
genächtigt haben soll), wurde von der Kirchengemeinde in den 90iger
Jahren verkauft. |
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In
Schortau gibt es eine freundliche kleine Dorfkirche, deren
Innenausstattung sich einer der abgebaggerten Kirchen verdankt.
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Die
beiden evangelischen Kirchen von Groß- und Kleinkayna sind dem Krieg
bzw. der Kohle zum Opfer gefallen. In den 60iger Jahren erkämpfte sich
die dortige Kirchengemeinde ein Austauschgrundstück, auf dem das neue
Gemeindehaus errichtet wurde. Es enthält einen Gottesdienstsaal,
Gemeinderäume und eine Wohnung. |
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Der
frühere Ort Neumark ist zum größten Teil unter den Wassern des
Geiseltalsees verschwunden. Mit ihm auch die evangelische Kirche.
Verschont geblieben ist die katholische St. Heinrichskirche, die im
Krieg beschädigt, später aber wieder aufgebaut wurde.
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Hier gefunden
http://www.evangelischekirchebraunsbedra.de
