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Freitag, 22. April 2005, 18:20

Schöpfer oder Opfer

Ein Beitrag hat mich heute besonders gefesselt. Ursache und Wirkung, Schöpfer oder Opfer, ein interessantes Thema zum philosophieren aber auch mit realen Bezug. Lest selber.
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Go To create ! Erschaffe Deine Wirklichkeit!

Von Martin Michalowski

Im Rahmen der Seminarserie „ Life-Force" gestaltet sich nach den Erfahrungen in der Praxis auch immer wieder die Frage :
„Wie mache ich das bloß ? Ist ja Alles schön und gut, die Sache mit dem Schöpferbewusstsein, und dass wir alle unsere Welt selbst erschaffen, durch unsere Gedanken, dass ist mir schon alles klar, aber bei mir geht das wohl nicht.... ich hab das jetzt immer wieder probiert, doch ohne Erfolg.....!"

Meistens sieht es so aus, dass man an einem der zu beachtenden Punkte, oder man kann auch Regeln sagen (Schöpfungsprinzipien), scheitert, ohne es zu merken.
Meistens handelt es sich um eine Verwechselung der Ebenen. Das bedeutet, dass die Gegensätzlichkeiten mit denen unser Verstand arbeitet, in den Bedeutungen vertauscht werden, denen wir Ihnen gegeben haben. Das macht das Ganze dann für unseren Verstand sehr unsicher.
Der Verstand lässt dann Zweifel zu, und diese wiederum bringen unseren Glauben ins Wanken. Die Sicherheit (Gewissheit) in der wir ruhen, geht gänzlich verloren und schon geht der Schuss nach hinten los.
Im Rahmen der Manifestation, durch unsere eigenen Gedanken, bedeutet dies, das die Ausgangshaltung im Hier und Jetzt, welche das Endergebnis bestimmt, ( Aktion = Reaktion oder Ursache = Wirkung) das Gegenteil dessen ist, was wir erreichen wollen.

Im Grunde erschaffen wir dann trotzdem, nur weil wir die Ebenen verwechseln und das Ergebnis nicht gleich der Ausgangssituation ist, sind wir enttäuscht und zweifeln an der gesamten Sache selbst. Nämlich das wir alle Schöpfer unserer eigenen Welt sind, durch das, was wir von der Welt denken.

Damit zweifeln wir an einem unserer Grundsätze und können im Prinzip nur eines machen, von vorne beginnen, unseren Glaubenssatz zu verändern, zu erneuern oder zu stärken. Anstatt dessen sagen wir uns, das Alles bringt ja so oder so nichts, und kapitulieren. Den Ärger und die Wut, die wir dabei produzieren, könnten wir uns eigentlich sparen.

Auch die Folgen wie Krankheit, Leid und Schmerz sind unnötig, denn die Ursache ist gleich Wirkung. Das Einzige, was wir ändern können, ist die Ursache, und das sollte nicht gerade die Haltung sein, dass
das alles keinen Sinn macht ...... !
Denn dann hat es keinen Sinn, womit sich bestätigt, dass wir die Welt erschaffen, mit den Gedanken, die wir über sie haben.

Ich werde das noch einmal versuchen systematisch darzustellen, wie so ein Schöpfungsakt aussieht. In meinem Artikel „Wähle noch einmal "; der in Anlehnung an den von Pr. Dr. Helen Shucman Kurs in Wundern entstanden ist, habe ich versucht, ein einfaches Konzept, eine Richtschnur mitzugeben, nach der man in die Lage versetzt wird, die Theorie, die ja nur dem Verstand angehört!

Der Verstand dem das Ego gehört, und somit die Illusion verstärkt. Damit das Ergebnis festlegt, dass den Regeln der Illusion folgen muss, praktisch in seinem Alltag wiederzufinden. Denn die Praxis im Hier und Jetzt macht das Ganze erst funktionstüchtig.
Die Praxis ist der Schlüssel zum Erfolg. Es muss raus aus dem Kopf, und hinein ins Leben.

Durch die Terminologie des Kurs in Wundern ist der Artikel nicht ganz so einfach verstanden worden, wie ich gedacht habe. Daher habe ich hier einmal grundsätzlich das ganze Thema noch einmal ohne Wunderkursterminologie aufgegriffen und zeige einen weiteren Weg auf, das Schöpfungsprinzip zu leben. Ich hoffe der Leser kann dem folgen, ansonsten habe ich für Fragen Antworten in Einzel sitzungen oder auch in meinen Seminaren parat.(Martin Michalowski)

Grundvoraussetzung, ist die Wahl: Ich bin Schöpfer - meiner Welt - meiner eigenen Umstände! Mit Wahl ist gemeint, dass ich zunächst im Hier und Jetzt für mich bestimme:
Ich bin Schöpfer! Aus der Glaubenshaltung heraus, dass ich Opfer bin, erschaffe ich zwar auch meine eigenen Umstände, jedoch muss ich mir vor Augen halten, dass das Ergebnis ( die Reaktion, die Wirkung ) = der Ausgangshaltung (der Aktion, der Ursache) sein muss, und wenn diese lautet: Ich bin Opfer, dann ist ja klar was dabei herauskommt, ganz egal was ich in den Äther setze...

Daher ist es so wichtig, die Ausgangshaltung immer wieder neu zu prüfen und notfalls zu korrigieren, damit es nicht zur eigenen Falle wird und wir die Ebenen dann verwechseln, und glauben müssen, dass das alles nicht stimmt, weil das Ergebnis uns nicht gefällt.
Wenn ich Dinge erreichen will, die der Schöpferwelt angehören: Ertrag, Gewinn, Gesundheit, Erfüllung, Reichtum etc., dann geht das nur mit der Glaubenshaltung: Ich bin Schöpfer, weil ich mit der Ausgangshaltung als Aktion, die Reaktion in ihrer Eigenschaft schon bestimme.

Sieht das Ergebnis dann so aus, das wir Krankheit, Leid, Verlust, Schmerz etc. erfahren, so ist immer die Ausgangshaltung:
Ich bin Opfer, vorausgegangen.

Leben richtet sich nicht danach, welche Wahl wir treffen. Ob wir Opfer oder Schöpfer sein wollen. Leben lebt. Es dehnt sich konsequent aus.
Wir bekommen vom Leben nicht das, was wir uns wünschen. Wir bekommen vom Leben auch nicht das, was wir dringend brauchen, wir bekommen genau DAS, was wir verursachen !

Wichtig ist dabei, die Ausgangshaltung die wir einnehmen. Opfer, oder Schöpfer. Oder Angst oder Liebe, oder Tod oder Leben, oder Ego oder heiliger Geist.... Das sind alles Synonyme, die ein und das Selbe wiedergeben. Nämlich Leben ! ( Leben = Liebe = Gott). Immer ist es die eine Wahl, die über das Ergebnis entscheidet! Aus diesem Grund schrieb ich den Artikel „ Wähle noch einmal". Wir können und müssen im Leben ständig diese eine Wahl treffen. Jede Sekunde unseres Seins, immer und immer wieder.

Daher ist es zweitens wichtig, uns in der richtigen Zeit zu bewegen. Im Hier- und Jetzt . Leben kennt nur eine Zeit: Die Gegenwart. Denn Leben, lebt! Das heißt es dehnt sich ohne Anfang und Ende permanent aus, und lässt sich daran auch nicht hindern. Formen verändern sich zwar dabei, Leben jedoch dehnt sich dabei weiter aus. Und wenn wir uns in unserem Bewusstsein auf die Gegenwart fokussieren, sind wir dem Leben am nächsten und damit im Fluss, im Einklang mit dem Leben.
Das ist günstiger für unser Dasein, als als Schöpfer unseres Bewusstseins etwa uns auf die Vergangenheit oder die Zukunft zu fokussieren . Dort findet Leben nämlich nicht statt, dort fließt es nicht, es stockt. Wir sind dort dem Leben nicht mehr nahe und damit nicht im Fluss. Wir verlieren Potential. Anders ausgedrückt geben wir Macht (Leben) ab, an die Vergangenheit oder die Zukunft.

Damit vollziehen wir eine Trennung (Spaltung) und die zeigt sich in unseren Ergebnissen, die nicht mehr so erfreulich für uns sind, weil wir damit automatisch in die Opferrolle fallen, das heißt wir treffen damit unsere Wahl und legen damit die Ursache für unsere weiteren Schöpfungen.

Also erstens: Die Wahl treffen: Opfer oder Schöpfer
Zweitens: Den Fokus auf die Gegenwart gerichtet halten.
Drittens: Das Anschauen, Annehmen ( Akzeptieren) unserer Schöpfungen ohne zu Ur-Teilen. Anders ausgedrückt, ohne dem Ergebnis (unserer Schöpfung) einen weiteren und anderen Wert zu zumessen, als er in Wahrheit hat! Das heißt lediglich akzeptieren: Das habe ich erschaffen! Punkt! Mehr ist nicht notwendig. Damit nehmen wir das Erschaffene an, als Schöpfung unserer Selbst. Mit jedem weiteren Wert teilen wir und geraten Schritt für Schritt in die Opferhaltung, verändern unsere Wahl und damit die Ergebnisse weiterer Schöpfungen .
Viertens: Los-Lassen! - und ohne Drittens geht Viertens nicht! Das heißt ich kann nichts loslassen, was ich nicht vorher angenommen, akzeptiert habe! Ich muss ALLES, ausnahmslos Alles als Schöpfung meiner Selbst erkennen, annehmen und akzeptieren, = Ich bin Schöpfer = Wahl getroffen, damit ich es Los-Lassen kann! Ansonsten heißt es: Nicht Annehmen oder Nicht - Akzeptieren heißt gleichzeitig -Ich bin nicht Schöpfer meiner Welt.

Die Verleugnung, dass ich Schöpfer bin, legt gleichzeitig fest, dass ich Opfer sein muss. Denn es gibt ja nur diese beiden Zustände. Hierin kann ich wählen, das ist der EINZIGE freie Wille, den ich habe.
Aus diesem Grunde kommen viele über den Punkt Los-Lassen nicht hinaus! Und Sie können mir glauben, mir geht das oft genug auch nicht anders. Erst nachdem ich angefangen habe grundsätzlich ALLES zu akzeptieren, dass heißt anzunehmen, dass ich tatsächlich alles erschaffen habe, was ich erlebe. Ist mir die wahre Bedeutung bewusst geworden, ist es mir gelungen Loszulassen, und damit bin ich dort weiter gekommen, wo ich mich vorab ständig im Kreise bewegt habe.

Geschieht Rebellion, so spricht das Ego. Dann gebe ich dem Ego die Macht und wähle es Opfer zu sein. Denn ich wähle immer automatisch Opfer zu sein, wenn ich etwas in meinem Leben nicht akzeptiere, annehme! (In der Art und Weise, dass ich es selbst erschaffen habe, durch meine Gedanken (Glaubenssätze, Glauben)
Das heißt nicht, dass ich akzeptiere ( Annehme) Krebs zu haben und jetzt sterben zu müssen (das bin ich immer noch Opfer), sondern das ich akzeptiere, dass ich die Ursache dafür geschaffen habe, dass mein Körper (mein Werkzeug) jetzt Krebs bekommen hat. Punkt! (Jetzt bin ich Schöpfer, weil ich gewählt habe, ich sage, ich habe mir Krebs in meinem Körper erschaffen) Der Unterschied ist der, dass ich durch die zweite Aussage Los-Lassen kann und da ich jetzt in der Ausgangsposition Schöpfer bin, kann ich die Ursache dafür erschaffen, meinem Körper als Werkzeug Heilung zu schenken!

Und diese Ursache kann jetzt vielerlei Formen haben, (Medizin, Naturheilkunde, Wunderheiler.....) Die Form, die ich wähle
ist nicht entscheidend, sondern die Haltung, die ich vorher eingenommen habe, die Wahl die ich getroffen habe. Die Form wähle ich nach Ihrem praktischen Nutzen, der Verfügbarkeit und dem Freude- Spaßfaktor, weil ich weiß, dass jede Form dafür geeignet ist und ich einfach nur auswählen kann, welche Form ich gerade haben möchte. Für mich ist dann klar, dass ich als Schöpfer die Ursache dafür lege, meinem Körper Heilung zu geben.

Und was ich in den letzten beiden Absätzen erklärt habe, können Sie auf Alles im Leben übertragen. Mit der Zeit, wenn Sie eine Weile mit diesem Konzept arbeiten, werden Sie an eigener Erfahrung erkennen, dass es immer das Gleiche Prinzip ist, nachdem das Leben folgt, und nachdem Sie als Schöpfer erschaffen, und glauben Sie mir, spätesten dann, haben auch Sie den Sinn des Lebens gefunden. Durch Ihre Erfahrung. Durch IHR Erkennen!

Fünftens wäre also Wieder: Als Schöpfer neue Ursachen setzen und Sechstens im Hier und Jetzt handeln (Aktion) und etwas in der materiellen Welt (die Form wählen) in Bewegung setzen. Egal was das ist, Alles was je erschaffen wurde ist gleichermaßen geeignet!

Denken Sie daran, nur Ihre Ausgangshaltung entscheidet über die Eigenschaft des Ergebnisses, ganz gleich welche Form es annimmt. Form und Inhalt müssen nicht immer als das Gleiche erkannt werden, obwohl sie das sind. Hier entstehen die Verwechselungen, die berühmten Zweifel, die so oft an uns nagen. Daher raten uns viele Weisheitslehren, die Form nicht zu beachten, sondern den Inhalt. Nur ist es so, dass wir die Form als Werkzeug benutzen müssen und das geht nicht, wenn wir die Form ignorieren. Ich glaube die Weisheitslehren meinen nur, dass wir den Formen keine weitere Bedeutung beimessen sollen, dem Inhalt aber schon. Dann funktioniert es nämlich.

Die Form ist unser Werkzeug! Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Bitte ignorieren Sie niemals wieder eine Form (auch das Ego nicht). Aber geben Sie der Form niemals eine andere Bedeutung oder einen anderen Wert, als sie hat. Die Form ist die Form. Nicht gut, nicht schlecht, ist einfach da, weil irgendwann erschaffen worden. Ist ja auch egal. Keinen weiteren Gedanken an die Form. Konzentrieren Sie sich auf den Inhalt (Wer oder was bin ich (Opfer oder Schöpfer), was habe ich erschaffen, Los-Lassen - was erschaffe ich jetzt, welche Form wähle ich, woran habe ich Freude).

Siebentens, dann wieder Annehmen und Akzeptieren, und Achtens dann wieder Los-Lassen. Damit haben Sie den Kreislauf des Lebens schon geschlossen, sind mit dem Leben im Fluss und dehnen sich auf ganz natürliche weise mit dem Leben aus.

Also in Stichpunkten können wir sagen:

1. Die Wahl treffen! - Opfer oder Schöpfer?
2. Fokussieren auf die Gegenwart!
3. Annehmen und akzeptieren: Das habe ICH erschaffen.(Punkt! Keinen weiteren Wert !)
4. Los-Lassen - ich schaffe Platz für etwas Anderes!
5. Als Schöpfer die Ursache setzen!
6. Handeln im Hier und jetzt! Wahl der Form (Aktion)!
7. Annehmen und Akzeptieren des Ergebnisses (Reaktion)!
8. Los-Lassen!
9. Gehe wieder zu Punkt 1!


Ein weiterer Fehler, den ich oft beobachten konnte, ist es, bis Punkt 5 zu arbeiten und dann nichts mehr zu tun. In dem Irrtum, weil ich eine Ursache gesetzt habe und geistig in Besitz genommen habe ( Annehmen), kommt das alles jetzt von alleine!
Wie soll es das bitte! Wenn wir innerhalb der Formwelt etwas erreichen wollen, müssen wir uns an die Gesetzmäßigkeiten der Formwelt halten, und aus den bereits erschaffenen Formen diejenigen wählen, mit denen wir am Günstigsten das angestrebte Ziel zum Vorschein bringen können.
Das heißt, wir müssen dem Leben innerhalb der Formwelt dabei helfen, sich im Fluss auszudehnen.. Ohne Aktion keine Reaktion, heißt es in der Formwelt (Physik = ohmsches Gesetz)
Natürlich können wir warten bis Bonanza kommt... aber bitte wieso, wenn wir dem Leben dabei helfen können!? Wenn wir innerhalb der Formwelt Werkzeuge geschickt aneinander reihen können, damit das angestrebte Ziel schneller in Erscheinung tritt, warum sollten wir warten. Denken Sie daran, das warten ein Zustand des Stillstandes ist, und somit dem Leben nicht sehr nahe. Also, wenn wir im Einklang mit dem Leben sein wollen, ist warten nicht gerade die geeigneteste Wahl. Eher sollte „Warten" aus Ihrem Leben verschwinden, so fern es sich einrichten lässt. Probieren Sie das mal, und dann reden wir noch einmal darüber.

anfrage@neues-gesundheitsbewusstsein.de

Martin Michalowski (36) Heilpraktiker / Lebenslehrer Therapeutische Erfahrung seit 1989 Naturheilverfahren, NLP (Neuro Linguistic Programming) NAC ( Neuro Assiociative Conditioning) Motivations- und Erfolgstraining Psychologische Beratung A course in miracles

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Anita...danke für die Zusendung. Grüße in die Schweiz

Andreas

Mittelstands Anzeiger


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