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Mittwoch, 16. Februar 2005, 19:09

Dreckige Socken im Schlafzimmer

Nervige Zweisamkeit

MÜNCHEN – Dreckige Socken im Schlafzimmer, Streit um den Abwasch und das Haushaltskässeli ist auch schon wieder leer – viele Paare nervt das Zusammenleben.

«Gehn wir zu dir oder zu mir?» Wenn Männlein und Weiblein zusammenziehen, müssen sie sich zumindest diese Frage nicht mehr stellen. Dafür kann aus der trauten Zweisamkeit auch oft schwelende Zwietracht werden, wie eine Umfrage der deutschen Zeitschrift «Freundin» ergeben hat.

45 Prozent der Männer und 36 Prozent der Frauen fühlen sich nämlich eingeengt, wenn ihre Partner ständig um sie herum sind. Jeder zweite Mann und 43 Prozent der Frauen halten tägliche Streitigkeiten beim Zusammenleben für eine Belastung der Beziehung. Zoff gibts oft wegen dem lieben Geld: Erst hier zeige sich, ob man wirklich zusammenleben kann, meinen 58 Prozent der Frauen und 49 Prozent der Männer.

Aber wer austeilt, muss auch einstecken können. Um in einer gemeinsamen Wohnung glücklich zu werden, müsse man ziemlich grosse Kompromisse machen, meinen zwei Drittel der Männer und Frauen. Darum prüfe, wer sich ewig bindet: 59 Prozent der Männer und 52 Prozent der Frauen glauben, dass man nur im täglichen Beziehungs-Hickhack herausfindet, ob man reif für eine Ehe ist.

Aber genug der Klagen! Es hat auch seine Vorteile den oder die Liebste stets in Griffnähe zu haben: Ein Drittel der Befragten ist sicher, wer sich mit dem Partner eine Wohnung teilt, hat mehr Sex.

http://www.blick.ch/news/liebeundsex/artikel17768

Mittelstands Anzeiger


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