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Samstag, 24. Januar 2004, 16:29

Zielvorstellungen und Probleme

Da wir gerade in einem anderen Thread das Thema Zielvorstellung hatten will ich hier noch mal eine Methode vorstellen, die man sich durchaus annehmen kann.

Klar: Zuerst muss man sich ein Ziel, eine Sehnsucht oder einen Wunsch genau vorstellen können. Erst dann können wir Prioritäten setzten.
Wenn es uns gut geht sind die Ziele meist groß und wenn es uns Schlecht geht, eher klein.

Das kleine Ziel



Stellt man sich kleine Ziele vor, besteht die Gefahr das man durch irgend etwas, daran gehindert wird dieses kleine genaue Ziel zu erreichen. Ergebniss= Frust

z.B. Morgen 16:00 Uhr gehe ich ins Fitnesstudio um etwas für meine Gesundheit zu tun. Nun dann kommt der Chaf vielleicht und sagt was von Überstunden oder das Auto geht kaputt oder irgend etwas anderes kommt dazwischen. Das kleine Ziel wird durch das Problem völlig verdeckt.

Mehrere kleine Ziele



Diese Methode ist schon weniger frustrierend bei Nichterreichbarkeit.Egal was passiert man hat immer einen Ausweg. ABER auch hier ein ganz kleines bischen Frust, wenn auch unbewußt, weil man das Ziel mit hoher Priorität nicht erreicht hat.

z.B. Morgen versuche ich ins Fitnesstudio zu kommen wenn nichts dazwischen kommt. Wenns nicht klappt mache ich mir eben einen schönen Abend mit der Familie.

Das große Ziel



Das ist die Methode sich Ziele zu stecken, bei der es den wenigsten Frust gibt.Das Ziel bleibt immer im Hinterkopf und bei Gelegenheit wird es umgesetzt. Denkt man öfters daran ergibt sich, witzigerweise, immer irgendwie eine Gelegenheit sein Vorhaben in die Tat umzusetzen.

z.B. In Zukunft gehe ich ab und zu ins Fitnesstudio um etwas für meine Gesundheit zu tun.
Und selbst wenn es nächste Woche nicht geschieht, so hat man sein Ziel ja trotzdem nicht, NICHT erreicht und es ergibt keinen Frust wie in Version ganz oben.

Sollte wiklich einmal das Problem so groß werden das, das Ziel visuell verschwimmt, dann auf gar keinen Fall versuchen seine Energie an dem Problem zu verschwenden, sondern stattdessen versuchen das Ziel zu vergrößern.

Z.B. Das Fitnesstudio in meiner Nähe macht dicht, oder ich habe kein Auto mehr, oder breche mir das Bein oder oder oder....
Nun gut mache ich eben Sport zu Hause, geeignete Übungen stehen ja in jedem Buch, was sich mit dem Thema beschäftigt und zur Not gibts noch TV und Video.

An dem großen Ziel etwas für die Gesundheit zu tun hat sich aber nichts geändert und steht immer noch klar im Gedächniss. Um hier ein klares Bild zu bekommen sollte man sich, sich selber vorstellen mit einem Body wie aus dem Katalog, witzig spritzig und immer in Bewegung.

Mein erreicht sein Ziel, wenn auch anders als anfangs geplant

Klar Theorie, sagt der eine oder andere aber ich sage immer man muss alles mal ausprobieren, das erweitert unseren Geist und schärft unsere Sinne.



MfG
Andreas Fiedler

Mittelstands Anzeiger


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