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Donnerstag, 4. Mai 2006, 15:02

Endlich raus aus der Zeitdruckfalle

        Endlich raus aus der
"Zeitdruck-Falle"!

 
 
Funktioniert das "normale" Zeitmanagement bei Ihnen auch nicht mehr? Sind auch Sie immer mehr gehetzt? Immer mehr genervt? Haben auch Sie immer mehr das Gefühl, dass Ihnen die ganzen Termine langsam, aber sicher über den Kopf wachsen?

Stop!

Versuchen Sie es nicht weiter mit "herkömmlichen" Zeitmanagement-Methoden oder nach dem Motto "Mehr schaffen in weniger Zeit" ... die einzige "Anti-Zeitdruck-Methode", die jetzt hilft:

VEREINFACHEN!

"Was soll ich bloß machen? Ich habe das Gefühl, ich kippe bald um. Ich hetze von einem Termin zum nächsten und muss ständig tausend Dinge gleichzeitig erledigen!", sagte ich zu meiner Frau.

"Sag' doch einfach deine Termine ab!", kam die lapidare Empfehlung von ihr zurück.

"Ha, ha, ha ...", lachte ich gequält. Aber das Lachen verwandelte sich dann in ein nachdenkliches "Was wäre eigentlich, wenn ich das wirklich täte?" Hmm ...

Den Mut dazu hatte ich damals – vor ungefähr 5 Jahren – nicht. Denn das schien mir etwas zu gewagt. Zu viel hing damals davon ab, dass ich meine Termine einhalten würde ...

Aber immerhin, das war natürlich auch eine Lösung meines Problems: Es war plötzlich STÄNDIG so, dass ich unter Zeitdruck litt! Ich hatte zwar Erfolg, aber irgendwie konnte ich mich über meine getane Arbeit gar nicht mehr so richtig freuen. Denn schon stand der nächste Termin an ...

Einfach "den Stecker ziehen", konnte also für mich keine Lösung sein. Es müsste doch noch irgendeinen anderen Weg geben, um aus diesem ständigen Zeitdruck herauszukommen ...

Dann passierte etwas, was mein Leben schlagartig veränderte ...

 

Lieber Herr Fiedler,

es gibt einen guten Grund, warum Sie sich mit dem Thema "Zeitdruck" gut auskennen und warum Sie diese E-Mail geöffnet haben:

Sie sind überdurchschnittlich gut in Ihrem Job!

Die meisten Menschen, die in Ihrem Job echte Ergebnisse erzielen, sind gut – sind gefragt.

Vielleicht sind Sie sogar einer der Besten auf Ihrem Gebiet. Und wenn Sie Ihre Arbeit gut machen, werden Sie von vielen gelobt. Der natürliche Treibstoff für viele weitere Taten. Aber vor allem macht es Sie glücklich zu sehen, wie Sie die Dinge bewegen, wie Sie Menschen motivieren, wie Sie Ergebnisse erzielen. "Arbeit die fertig ist, lacht", sagt ein japanisches Sprichwort. Oder wie Goethe sagte:

"Arbeite nur, die Freude kommt von selbst"

Das hört sich alles ganz gut an. Ist es eigentlich auch für Sie. Doch auf ein paar Fragen hat der große deutsche Dichter keine Antwort gegeben:

"Werde ich umso glücklicher, je mehr ich arbeite?"

"Was passiert, wenn ich so viel zu tun habe, dass ich eigentlich ständig nur noch arbeite?"

Ihre Kompetenz, Ihre Ausstrahlung, Ihr Charakter, Ihre Einsatzbereitschaft und Ihre Zielstrebigkeit bringen Ihnen auf der einen Seite zwar immer genügend Arbeit, auf der anderen Seite bringt diese dann aber auch einige "Nebenwirkungen" mit sich. So kommen immer mehr Dinge hinzu, die Ihnen Ihre Arbeit neben Ihren Erfolgen ganz schön mies machen:

  Ihre To-Do-Listen und Ihr E-Mail-Postkorb quillen über – und Sie kommen gar nicht dazu, alles aktuell und ständig zu bearbeiten.
  Sie machen viele Sachen parallel (bis zum "E-Mail-beantworten", während Sie ein belegtes Brötchen als Mittagessen vertilgen).
  Sie haben immer mehr das Gefühl, ständig zu rennen und zu hetzen.
  Sie haben einen dauerhaft vollen Schreibtisch, der auch nach kurzzeitigen "Lichtblicken" sofort wieder mit Papieren und Stapeln übersät ist.
  Sie "hassen" mittlerweile Projekte, die "ewig" dauern und nie so richtig abgeschlossen sind.
  Das Ungeplante nimmt mehr und mehr überhand – und sie schaffen es immer weniger (im Gegensatz zu früher), alles doch noch irgendwie "zwischendurch" zu erledigen.
  Traditionelle Zeitmanagement-Methoden haben Sie bereits "durchexerziert" und sie funktionieren gar nicht mehr bei Ihnen.
  Sie verschieben immer mehr private Termine, und Ihrer Familie ist Ihre Telefonstimme mittlerweile vertrauter als das Original.
  Sie sind schnell gereizt und reagieren genervt, wenn jemand nicht gleich auf den Punkt kommt.
  Sie werden immer unkonzentrierter, weil Ihnen ständig die Dinge im Nacken sitzen, die Sie noch tun müssen.

Und zack! Schon sitzen Sie mitten in der Zeitdruck-Falle!

Und das Schlimme: Je mehr Häkchen Sie in Gedanken bei diesen Aussagen gemacht haben, umso tiefer stecken Sie bereits drin. Oder um es etwas harmloser auszudrücken: Sie sind erfolgreich – fühlen sich aber trotzdem nicht wohl! Das liegt auch zusätzlich noch an etwas anderem:

Der "gefühlte" Zeitdruck ist größer geworden

Selbst wenn die meisten genauso viel zu tun haben wie vor 2 Jahren, steckt bei vielen mehr und mehr die Angst in den Knochen, bei den heutigen schnellen Entwicklungen nicht mehr mitzukommen. Vor 2 Jahren war es für viele noch normal, etwas über die steigenden Arbeitslosenzahlen zu lesen. Doch jetzt ist es mittlerweile schon so, dass im Umkreis Freunde und Bekannte plötzlich auf der Straße stehen – und keine Anstellung mehr finden. Und das, obwohl auch sie gut in ihrem Job waren!

Die kriechende Angst, dass man vielleicht doch irgendwann auf der Straße steht, geht um. Früher haben viele noch gedacht, "dann mach' ich eben irgendetwas anderes". Doch die meisten spüren jetzt: Es ist gar nicht so leicht mehr, einen neuen Job zu finden. Schon allein die Technologisierung wirkt sich auf den "gespürten" Zeitdruck aus. Viele Software-Programme werden nicht einfacher, sondern immer komplexer – und spalten die Wissenden von den Nicht-Wissenden. Die Gut-Verdiener von den Schlecht-Verdienern.

Was folgt daraus? Auch der "gefühlte" Konkurrenz-Druck wird größer. Es hat sich mit Ihren Kollegen oder Mitbewerbern zwar nichts geändert, aber diese werden immer öfter als "Bedrohung" angesehen. Doch damit nicht genug:

"Die Kompliziertheit des Alltags versperrt uns
den Weg zu unseren großen Zielen".

(Werner Tiki Küstenmacher, simplify-Bestsellerautor)

Auch im Alltag werden die Dinge immer komplizierter. Wenn Sie zum Beispiel denken, "das Internet ist eine feine Sache, da kann ich meine Socken sogar online bestellen", dann stoppen Sie einmal die Zeit, die Sie für das Bestellen benötigen: Leicht wird aus dem angedachten Schnell-Klick eine ganze Stunde.

Im Job ist es genauso. Wir müssen uns mit immer mehr Dingen befassen, über die wir uns früher keine Gedanken machen mussten. Sie können sich heute zum Beispiel nicht mehr mal schnell nur eine Statistik-Auswertung ansehen. Mittlerweile müssen Sie ja schon Excel-Profi sein, um diese überhaupt zu verstehen ...

Und am Schreibtisch? Wie viel Zeit verbringen Sie damit, wichtige Papieren von weniger wichtigen zu unterscheiden?

Wohin mit dem ganzen Infomüll? Die Infoflut – ob aus Papier oder aus dem Netz – wird immer größer. Wohin ablegen? Wie wiederfinden? Was ist wichtig? Was kann weg? Ständig müssen wir Entscheidungen treffen und uns mit Dingen befassen aus dem Mikro-Kosmos unserer Tätigkeit, die uns auf unserem Weg nicht wirklich weiterbringen.

"Zu viel Fleiß im Kleinen macht
meistens unfähig zum Großen"

"Ich rate, lieber mehr zu können, als man macht,
als mehr zu machen, als man kann".

(Berthold Brecht)

"Wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, ist ein Sklave"

Bei diesen Worten des deutschen Philosophen Friedrich Wilhelm Nietzsche schneiden wir sicherlich alle nicht gut ab. Wie viel Zeit man aber für sich selbst braucht, muss jeder mit sich selbst ausmachen. Dennoch haben diese Worte eine eindeutige Aussage: Wenn die Arbeit uns über den Kopf wächst und unsere Lebensprioritäten auf den Kopf stellt, dann sollten wir unseren Kopf dazu einsetzen, unsere Situation SOFORT zu verändern!

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Mittelstands Anzeiger


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Dienstag, 2. Oktober 2007, 19:56

Zitat

"Zu viel Fleiß im Kleinen macht
meistens unfähig zum Großen"


Kann ich immer wieder bestätigen :bl

andreas

Mittelstands Anzeiger


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