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Sonntag, 20. März 2005, 18:02

Ausflug nach Hermannseck

Heute lockte das schöne Wetter gerade zu aus dem Haus zu gehen.
Ich habe einmal nach sehr langer Zeit Hermannseck besucht und ein paar Bilder mitgebracht.

Hier auf den ersten Bildern der Parkplatz und die "bekannte" Jägerhütte, wo man sich zu Ostzeiten

als Jugendlicher es fast nicht leisten konnte, da zu essen und wenn doch lange Wartezeiten

vor dem Eingang in Kauf nehmen musste.



Hier noch mal die Jägerhütte mit Abstand und das Umkleidehäuschen des ehemaligen Waldbades.



Ich war doch sehr erstaunt das ich das Waldbad nicht mehr erkannt habe.

Irgendwie erinnerte mich das an die "Zeitmaschine" Das das Bad nicht mehr in Funktion ist wusste ich ja

 schon lange aber das ich daran vorbei laufe ohne es zu erkennen war schon beeindruckend.



Hier noch mal 2 große Bilder vom Bad. Hättet ihr es erkannt?




Alle Tiergehege sind verschwunden und der alles "tümpelt" vor sich hin.



Es ist noch kein "grün" zu sehen aber die Gegend hat doch immer etwas schönes,

wenn man genau hinsieht, Augen und Nase aufmacht.





Viele Camper haben ihre früheren Bungalows mittlerweile in massive Häuser verwandelt und Schilder wie

"Betreten verboten" "Privatweg" und "kein Durchgang" stechen einen gerade zu ins Auge.
Was mich sehr erstaunt hat ist das alte Kino in der "Wellblechbude" das geht noch. Schön gelacht.



Auch der insgesamte Verfall der ganzen Anlage, sieht man sehr deutlich an den Rudimenten aus Ostzeiten und

Neubauten oder beginnende Projekte findet man nirgends.



Nun ein Verein ist da aber ohne Geld, geht eben nichts.

Ich sehe hier nur die Möglichkeit einen Privatinvestor zu finden der das ganze Gebiet saniert aber wo gibt es die noch ?



Ansonsten immer wieder ein schöner Ausflug. Im Sommer so als Motorradtour sehr zu empfehlen.


MfG
Andreas Fiedler

Mittelstands Anzeiger


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Samstag, 16. April 2005, 22:17

Damwild tummelt sich im Tierpark

Hermannseck: Förderverein mit Jahreshauptversammlung

VON Regina Retzlaff, 15.04.05, 17:12h, aktualisiert 15.04.05, 17:31h


Mit etwas Glück kann man das Damwild im Gehege am Hermannseck ganz nah beobachten. Die Tiere sind schon sehr zutraulich. Dennoch sollen sie von Besuchern nicht gefüttert werden. (MZ-Foto: Peter Wölk)

Ziegelroda/MZ. Im neu errichteten Gehege am Hermannseck tummeln sich derzeit 17 Damhirsche und Damtiere (das weibliche Damwild). Davon wiederum sind 14 Alttiere. "Durch dieses Tiergehege wurde das Hermannseck enorm aufgewertet", erklärt Erich Klukas, Vorsitzender des Fördervereins "Heimattierpark Hermannseck". Der Verein, der jetzt im achten Jahr seines Bestehens ist, hat maßgeblich Anteil daran, dass das 2,5 Hektar große Gehege entstanden ist, nachdem der alte Heimattierpark aufgelöst werden musste, als sein Bestandsschutz abgelaufen war.
"Eigentlich haben ja Hans Überfeld und ich schon vor zehn Jahren damit begonnen, über einen Verein nachzudenken", erinnert sich Klukas, der gleichzeitig auch der Wirt der am Hermannseck gelegenen "Jägerhütte" ist. Doch am 2. Juli 1998 erst war es soweit. Der Förderverein wurde gegründet. Daran erinnerte Klukas während der Jahreshauptversammlung, die dieser Tage über die Bühne ging. "Leider hat nur etwa die Hälfte unserer derzeit 65 Vereinsmitglieder an dieser Versammlung teilgenommen", schildert der Vorsitzende enttäuscht. Doch der immer aktive Kern des Vereins sei auch dabei gewesen. Erich Klukas, der einen Rückblick auf das Geleistete gab, lobte dabei besonders die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Querfurt und deren Bauhof, der immer da sei, wenn Hilfe benötigt werde und Not am Mann herrsche.

Keine Not herrscht bei der Futterbeschaffung. Agrarunternehmen der Region, Kleinlieferanten und Besucher bringen Futter. "Vor allem unsere Besucher möchte ich bitten, ihr Mitgebrachtes entweder in der Jägerhütte abzugeben oder an die Gehegetür zu hängen. Unser Tierpfleger holt es sich dann und schaut auch, was zu gebrauchen ist", so der Vereinsvorsitzende. Freude herrscht beim Verein auch über die Verlängerung der Maßnahme für den Pfleger um ein Jahr. "Was dann wird, steht in den Sternen, aber das eine Jahr ist abgesichert." Nicht vergessen wollte Klukas die zahlreichen Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung dem Verein so manches möglich machen. Er nennt als Beispiele das Unternehmen Lafarge aus Karsdorf aber auch die Firma Solid aus Querfurt.

Bewährt habe es sich auch, dass der große Parkplatz bewirtschaftet werde. Vereinsmitglied Reiche sei hier besonders engagiert. Immerhin seien dadurch 1000 Euro eingenommen worden und in die Vereinskasse geflossen. Gemeinsam mit dem Verein "Arbeit und Leben" ist rings um das Tiergehege eine Menge geschaffen worden. Klukas nennt den Steinkreis, das Insektenhotel, die Klanghölzer oder die vielen Nistkästen, die ringsum aufgehängt worden sind. "So finden vor allem auch Familien hier eine Menge Abwechslung", erklärt Klukas.

Der Verein organisiert dazu verschiedene Höhepunkte. Das ist der Hermannsecklauf ebenso wie das Herbstsingen und in diesem Jahr das Sommerfest des Kinder- und Jugendhilfevereins Querfurt (am 11. Juni). Für die Zukunft sei angedacht, dass die Ausschilderung sowohl aus Richtung Querfurt als auch aus Richtung Artern und Roßleben in Thüringen in Angriff genommen wird, um noch mehr Gäste in das Naherholungsgebiet Hermannseck zu lotsen.


http://www.mz-web.de/servlet/ContentServ…d=1018348861894

Mittelstands Anzeiger


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