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Sonntag, 15. Februar 2004, 19:12

Passt vieleicht nicht ganz hier her aber da fällt mir etwas ein, was ich in meiner Kindheit immer praktiziert habe.

Früher sind wir ja jedes Jahr, als Schüler (über Buna Werke z.B.) in eines der vielen Kinderferienlager gefahren. Ich glaube ich war allein 4x in Glowe, hatte mir immer gefallen.

Nun das wichtigste beim Kofferpacken waren Sachen wie Taschenmesser ,Taschenlampe, Geld ABER auch Briefpapier.
:kop Ich als Junge in der Kindheit hatte wirklich nichts am HUT mit schreiben, das Briefpapier diente nur dem Zweck der Geldbeschaffung.

Im Ferienlager angekommen, holte ich immer gleich, nachdem ich die Adresse wuste (und eine gutes Bett erobert hatte :gr) mein Briefpapier heraus und schrieb an die 1. Oma die 2. Oma die die Tante und die Tante und den Onkel und und und alle die mir einfielen. Ich schrieb das ich jetzt im Ferienlager bin usw usw Essen gut Wetter gut..was man eben so schreibt.

Der Hintergedanke ging immer auf. Am Anfang der 2. Woche habe ich IMMER Post erhalten von der Oma von der Tante usw usw und jeder hatte mindestens 5 Mark im Brief.
Ich habe sogar manchmal Geld aus dem Ferienlager mit nach Hause gebracht. :gr

Ja Ja...ich denke gern daran zurück.

War mal jemand wieder in Glowe ? Steht das Ferienlager noch ?

Andreas

Mittelstands Anzeiger


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Montag, 16. Februar 2004, 19:53

Zitat

aber die Donnerkeile lagen sicher an anderen Stränden

:kop die habe ich schon alle gefunden :gr :sup

Was ist ein Hühnergott



Wie kommt das Loch in den Feuerstein?
Die Feuersteine haben Hohlräume, in denen sich winzige Kristalle, Schreibkreide oder auch fossile Einschlüsse befinden. Diese sind meist von schwarzer Farbe, umgeben von einer weißen Kruste. In der Brandung des Meeres werden diese Hohlräume nach und nach von beiden Seiten freigelegt und es entsteht ein Loch.
Wo kommt das Wort her?
Die Herkunft des Wortes Hühnergott ist bis heute nicht geklärt. In keinem Wörterbuch vor 1965 war die Eintragung Hühnergott zu finden. Es besteht andererseits kein Zweifel daran, dass unsere Großeltern auch schon Lochsteine sammelten.
In den 60er Jahren erschien in der deutschen Übersetzung Jewgeni Jewtuschenkos Novelle "Der Hühnergott".
Welche Bedeutung hat (te) der Hühnergott?
Den Lochsteinen werden noch heute in einigen Regionen Deutsch- lands geheimnisvolle Kräfte zugeschrieben. Sie gelten als Mittel des Gegenzaubers gegen allerlei Unheil, das einem durch böse Geister, also Alben oder Druden, widerfahren kann, sind sie doch eine außergewöhnliche Naturerscheinung.
Bedingung ist aber, daß das Loch nicht auf künstlichem Wege entstanden ist.
Abenteuerliche Deutungen bringen den Hühnergott mit dem nor- dischen Gott Thor = Donar zusammen. Das Huhn steht in der Mythologie in enger Verbindung zum Donnergott. Um die Eier vor Blitz und Donner zu schützen, soll man die Hühnergötter in den
Stall hängen oder sogar ins Nest legen.
In der oben erwähnten Novelle von J. Jewtuschenko steht: Ein Hühnergott ist ein Meeressteinchen mit einem kleinen Loch. Man sagt, die Krimtataren hätten geglaubt, daß ein solches Steinchen, mit dem Faden an die Hühnerstange gehängt, das Federvieh zu besserer Legetätigkeit ansporne. Vielleicht auch daher der Name Hühnergott. Es wäre allerdings erstaunlich, wenn die Übersetzung einer russischen Novelle die Grundlage für die heute bei uns so weit verbreitete Bezeichnung "Hühnergott" ist.
Andere Legenden beschreiben einen Zusammenhang mit den Hünen und den Hünengräbern.

Was ist ein Donnerkeile



In der Zoologie wird die reduzierte Schale der Kopffüßer als Phragmokon bezeichnet.
Die ursprünglichen Kopffüßer waren beschalte Organismen (Nautiloiden und Ammoniten) mit einer gekammerten äußeren Schale, wie sie der rezente Nautilus besitzt. Diese Schale ist im Laufe der Evolution erst in den Körper eingelagert worden (Phragmokon der Coleoida) und in späteren Schritten mehr und mehr reduziert worden. So besaßen die Belemniten noch eine große gekammerte innere Schale, die als Auftriebsorgan genutzt werden konnte und am hinteren Ende mit einem so genannten Rostrum (die Fossilien werden als Donnerkeil bezeichnet) beschwert wurde.

Diese gekammerte Schale existiert bei den Zehnarmigen Tintenfischen auch heute noch, allerdings in reduzierter Form. Während das Posthörnchen (Spirula spirula) noch ein deutlich gekammertes Phragmokon besitzen, ist der Schulp der Tintenfische (Sepiida) schon deutlich verkleinert, eine Kammerung ist jedoch unter dem Mikroskop noch zu erkennen. Der Schulp kann durch Gaseinlagerung noch immer für den Auftrieb genutzt werden.

Die Kalmare besitzen von der ursprünglichen Schale nur noch einen als Gladius bezeichneten flachen Chitinstab, der als Skelettelement dient. Die Bezeichnung erfolgt aufgrund der Form der Struktur in Anlehnung an das römische Kurzschwert Gladius.

Bei den Achtarmigen Tintenfischen und dem Vampirtintenfisch ist die Schale vollständig verschwunden.

Was ist ein Bernstein



Bernstein - "Das Gold des Meeres"

Farbe: weiß-hellgelb, goldgelb bis rotbraun bis schwarz

Seit Jahrtausenden ist Bernstein ein begehrter Schmuckstein und Tausch- und Handelsobjekt früherer Kulturen.
Dieses fossile Baumharz ist vor etwa 40 bis 50 Millionen Jahren entstanden und kann tierische wie auch pflanzliche Einschlüße,sogenannte Inklusen, enthalten.

Heute kennt man mehr als 300 verschiedene Arten, darunter einige, deren Alter auf 100 Millionen Jahre und mehr geschätzt wird. Die häufigste Art ist der Baltische Bernstein. Er entstand in der Braunkohlezeit, als das Ostseeküstengebiet noch von subtropischen Wäldern bedeckt war. Hier wuchs die "Bernsteinkiefer", sie lieferte das Harz für den Baltischen Bernstein.
Auch heute noch findet man Bernstein in beträchtlicher Menge an der Ostseeküste und mit etwas Glück, je nach Strömung, Windrichtung und Jahreszeit auch am Strand von Darss und Zingst. Besonders nach stürmischen Tagen kann man ihn zwischen herangespülten Algen und Muscheln finden.

Aber wie unterscheidet man Bernstein von einem so ähnlich aussehenden Stein oder gar einer vom Wasser abgeschliffenen gelbliche Glasscherbe?

Bernstein ist brennbar. - aber man möchte seinen "Schatz" nicht solcher Mutprobe unterziehen.

Man kann reinbeißen. - Der Bernstein hat eine geringe Härte. Das Beißgefühl zwischen einem Bernstein und einem Stein ist unterschiedlich. - Ist aber nicht so toll für die Zähne.

Man kann ihn an Wolle reiben, der Bernstein lädt sich auf und kann kleine Papierschnipsel anziehen. - Das funktioniert aber nur bei größeren Exemplaren.

Der Kochsalztest. Man gebe auf einen 1/4 Liter Wasser 3 Esslöffel Kochsalz, rühre um und gebe den Bernstein hinein. Da der Bernstein hat eine geringe Dichte als die Kochsalzlösung hat, schwimmt er oben - nach unten sinken Steine oder Glas.
Bernstein ist leichter als viele andere Materialien.

andreas

Mittelstands Anzeiger


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Freitag, 2. Januar 2009, 21:41



Weiß Jemand Bescheid ob die Ostseeperle wieder aufgebaut wurde?

Mittelstands Anzeiger


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Sonntag, 4. Januar 2009, 18:11

So sah es noch im August 2005 aus. Da war noch nicht so klar ob das wieder aufgebaut wird, da angeblich gerade jemand mit den Fördergeldern was anderes vor hatte.




Mittelstands Anzeiger


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