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Freitag, 26. Dezember 2008, 15:28

Reisebericht Israel Jerusalem Bethlehem

Eigentlich wollten wir ruhig und im warmen über Weihnachten kommen, sind desalb nach Aegypten auf die Insel Sinai geflogen, bis jemand erzälte das die Grenzen nach Israel für Touristen noch offen sind, dass sich das aber jeder Zeit ändern könnte. Ein Besuch nach Jerusalem wäre möglich aber wegen Weihnachten übernimmt keiner Verantwortung ob wir auch wieder zurück kommen.

Ok .... genau da wollten wir jetzt hin. :D
Nach einigen Hin-und Her haben wir eine russische Truppe gefunden die genau das gleiche Ziel hatte .... Jerusalem und Betlehem zu Weihnachten an das Grab und die Geburtsstätte von Jesus Christus.

Abends 21:00 Uhr ging es vom Sharm El Sheike (Sinai) los.
Die Strassen waren grauenhaft, ein Schlagloch nach dem anderen, was dem Fahrer aber nicht abhielt weiter Gas zu geben.
Eine scheinbar defekte Dieselleitung sorgte im Innenraum des Transporters für die nötige Atmosphäre.



Nachdem wir durch zahlreiche Strassensperren gefahren sind erreichten wir ca. 2:00 Uhr die israelische Grenze.



Dort war für den Transporter die Fahrt zu Ende und wir musten umsteigen in einem, jetzt etwas komfortableren Kleinbus. Zwischen Israel und Agypten gibt es keine Zusammenarbeit was touristische Angelegenheiten betrifft. Von den russischen Gesprächen haben wir null mitbekommen, denoch konnte man sich irgendwie verständigen. Wir hatten irgendwie das Gefühl als ob wir auswanderten.



Sehr verwundert waren wir, dass an den Grenzkontrollen meist junge Frauen beschäftigt waren. Die Männer hielten sich ausserhalb an ihrer Maschinenpistole fest. Sogar die Pappdeckel der Reisepässe wurden nach möglichen Sprengstoff untersucht. Ich habe mich nicht getraut dass zu fotografieren :D

Mittelstands Anzeiger


2

Freitag, 26. Dezember 2008, 15:34

Gegen 6:00 Uhr waren wir dann in Jerusalem. Es war schweinekalt, da wir noch die 23 Grad von Sinai gewöhnt waren.
Der Anblick schon etwas seltsam, mann muste sich erst mal selbst sagen, dass man jetzt doch tatsächlich in Jerusalem ist.
Es war alles sehr ruhig und irgendwie geheimnisvoll.



Mittelstands Anzeiger


3

Freitag, 26. Dezember 2008, 15:49

Das Ziel war klar ... das Grab von Jesus .... und weiter ging es nach Jerusalem hinein.

Zum Grab selber: (Auszug aus Wikipedia)
Heute ist die Grabeskirche in der Hand sechs christlicher Konfessionen: Die Hauptverwaltung der Kirche haben die Griechisch-Orthodoxe, die Römisch-Katholische Kirche (der Orden der Franziskaner) und die Armenische Apostolische Kirche inne. Im 19. Jahrhundert kamen die Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien, die Kopten und die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Kirche hinzu.
Nicht nur der Besitz in der Kirche ist genau geregelt, sondern auch wer wann wo wie lange beten darf. So muss zum Beispiel das Grab für die tägliche Prozession der Franziskaner von den Orthodoxen frei gemacht werden. Besonders kritisch wird die Situation immer zu Ostern, wenn alle Kirchen das Hochfest der Auferstehung feiern. Da die Katholiken selten am Termin der Ostkirche feiern, kommt es da vor allem zum Konflikt unter den Orthodoxen. So kommt es gelegentlich zu Handgreiflichkeiten zwischen Mönchen wegen der nicht eingehaltenen Gebetsordnung. Auch während der Sperrzeiten in der Nacht bleiben Mönche aller Konfessionen in der Kirche.









Das Grab ist durch eine Art Metallgerüst zusammengeschraubt, damit es wahrscheinlich nicht auseinanderfällt. Vermisst habe ich die nötige Atmosphäre. Einige russische Gruppenführer benahmen sich wie in Dinsneyland, so dass andere ihnen sagen musten das er nicht so herum schreien sollte. Das fotografieren war scheinbar kein Problem.

Mittelstands Anzeiger


4

Freitag, 26. Dezember 2008, 15:54

Der Innenraum war sehr klein. Wir hatten mal geschätzt wie groß Jesus gewesen war und sind auf die Vermutung gekommen, dass es wohl unter 1,60 Meter gewesen sein muss. Ich finde darüber keine Infos.
Deshalb kann man sich anhand der Aufnahmen wahrscheinlich kein gutes Bild machen.





Mittelstands Anzeiger


5

Freitag, 26. Dezember 2008, 16:03

Gerade zu dieser Zeit fand ein Gottesdienst der Franziskaner statt.
Zu den Franziskanern kann ich sagen, dass diese durchaus alle irgendwie durchtrainiert aussahen und auch die Bereiche die den Franziskanern (braune Kutten) gehörten sahen sauber aus und moderne Technick, von durchdachten Beschallungsanlagen bis zu schwenkbaren Kameras, war auch vorhanden. Bei den Orthodoxen (schwarze Kutten) waren alle irgendwie mit einem dicken Bauch gekennzeichnet und ihre Bereiche sahen sehr schmutzig, ungepflegt und echt lieblos aus, als ob sie sich überhaupt nicht um das historische Erbe kümmern würden.
Viele Besucher spenden Geld, ich habe selbst gesehen wie mehrere Dollars in der Kutte verschwanden bei den Orthtodoxen.

So sieht ein Franziskanerbereich aus



und so ein Orthodoxer

Mittelstands Anzeiger


6

Freitag, 26. Dezember 2008, 16:11





Insider haben schon bemerkt, dass wir jetzt schon in Bethlehem, der Geburtsstätte Jesus Christus, sind.

Die Menschen krochen in eine Art Schacht hinein, auf allen Vieren, um irgendetwas zu küssen. Man sagte mir, dass das die Geburtsstätte von Jesus war. Irgendwie habe ich da wohl etwas nicht verstanden, denn wir befanden uns in einer Art Keller, wo wir mehrere Stufen hinunter gegangen sind. Irgendwie hatte ich ein komisches Gefühl, denn Jesus Christus ist doch nicht im Keller geboren wurden ????
Ich bin nicht sehr bibelkundig aber vielleicht bekomme ich dass noch irgendwie heraus. Jesus wure für mich immer in der Grippe geboren. ?(



Mittelstands Anzeiger


7

Freitag, 26. Dezember 2008, 16:23

Nochmal zurück nach Jerusalem. Die Klagemauer .... unterteilt sich in 2 bzw. 3 Bereiche. Der linke Bereich ist für die Männer der rechte für die Frauen. Völlig überascht waren die Menschen als ich mit meiner Frau Hand in Hand Richtung Frauenbereich lief. Ok ... jetzt weiss ich es besser :D



Der 3 Bereich ist einfach eine Art Mauer vor allen 2 Bereichen, hinter denen meist Frauen saßen, wie ich beobachten konnte.

Wikipedia sagt:
Die Klagemauer wird in Israel westliche Mauer genannt, da sie die Westmauer der Tempelanlage war und nicht primär ein Ort der Klage ist. Sie ist 48 Meter lang und 18 Meter hoch. Heute besuchen täglich viele Menschen die Klagemauer, um zu beten. Viele stecken auch aufgeschriebene Gebete in die Ritzen und Spalten der Mauer. Sie stellt für viele Juden ein Symbol für den ewigen, bestehenden Bund Gottes mit seinem jüdischen Volk dar.

In der Altstadt von Jerusalem findet man auch den Weg den Jesus ging als er sein Kreuz trug.



Mittelstands Anzeiger


8

Freitag, 26. Dezember 2008, 16:34



Für uns war es nur ein touristisches Ziel aber für viele gläubige Menschen der Tag ihres Lebens. Einige von unserer russischen Truppe zündeten sich mit dem göttlichen Feuer Kerzen an und machen sie wieder aus und verstauten eine nach der anderen in Ihrer Tasche. Jedes Gemälde wurde geküsst auf dem Jesus abgebildet war und aller Meter bekreuzigten sich die Menschen oder knieten nieder.



Ich überlegte die ganze Zeit ob dass Grab und die Geburtsstätte nicht das größte kulturhistorische Erbe ist was die Welt besitzt.



Mittelstands Anzeiger


9

Freitag, 26. Dezember 2008, 16:45

Da wir jetzt schon einmal in Israel waren sind wir nachmittag gleich noch in Richtung Totes Meer weiter gefahren. Dazu aber vielleicht ein anderer Reisebericht.



Wir hatten nach unserer Rückkehr Berichte im Fernsehen gesehen über Jerusalem und konnten feststellen dass diese nicht so recht dem entsprachen was wir gesehen hatten. Da waren Orthodoxe die mit Staubwedeln ihre Kirche angeblich sauber machen ...... ohne Worte. Auch waren sehr viel weniger Besucher in Jerusalem als ich mir vorgestellt hatte und wie es im Fernsehen zu sehen war. Und an der Geburtsstätte von Jesus Christus prügeln sich Franziskaner und Orthodoxe wegen einer blööden Stufe die allen 2 Glaubensrichtungen zugeordnet ist. Das passt alles nicht zusammen und das Gefühl das die Welt sich auch glaubenstechnisch verändert blieb als Beigeschmack. Prügelnde Priester direkt am Ort der Liebe, dass geht gar nicht. Es machte nicht den Anschein dass Gott irgendwie anwesend war.


Hier geht es zur Galerie.
Dort findet Ihr noch einige Bilder
http://blb.yourweb.de/sb/wbb/index.php?p…y&tag=Jerusalem

Irgendwann am Morgen des nächsten Tages sind wir wieder unversehrt in Sinai eingetroffen.

Mittelstands Anzeiger


10

Samstag, 27. Dezember 2008, 20:25

Wie groß war Jesus?

Habe noch mal gesucht und folgendes gefunden

Zitat

Denn man kam zu folgendem Schluß: „Archäologen haben mit Hilfe von Knochenfunden herausgefunden, daß der durchschnittliche semitische Mann zur Zeit Jesu ca. 1,55 m groß war und ungefähr 50 kg wog. Da Jesus bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr als Zimmermann im Freien arbeitete, kann man davon ausgehen, daß er muskulöser und durchtrainierter war, als er auf westlichen Portraits dargestellt wird.“


http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn04mj_art4.htm

Mittelstands Anzeiger


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